Wenn Ihr Mac plötzlich keinen Programmspeicher mehr zur Verfügung hat, funktioniert er nicht mehr reibungslos. Der fehlende Arbeitsspeicher verlangsamt die Programme oder verhindert, dass sie ausgeführt werden. Jedes ausgeführte Programm benötigt Arbeitsspeicher und folglich warnt der Mac, wenn nicht genug davon verfügbar ist. Kommt die Fehlermeldung, können Sie einiges dagegen tun.
Nutzen Sie ein Drittanbietertool zur Freigabe von Speicherplatz
Wenn Sie wenig Ahnung von Computern, aber viele Probleme mit Ihrem Mac haben, kommt ein Drittanbietertool zur Freigabe von Speicherplatz infrage.
Diese Programme scannen Ihr System gezielt nach Datenmüll, veralteten Cache-Dateien und ungenutzten Sprachpaketen, die wertvollen Platz blockieren. Sie geben Anwendungsspeicher auf dem Mac frei und Ihnen die Möglichkeit, wieder flotter zu arbeiten.
Ein großer Vorteil dieser Tools ist die Sicherheit. Sie erkennen präzise, welche Dateien für das System überflüssig sind und was unbedingt erhalten bleiben muss. Durch das regelmäßige Entschlacken Ihres Macs verhindern Sie, dass sich im Hintergrund Berge von temporären Daten ansammeln. Sobald die Festplatte wieder Luft zum Atmen hat, kann macOS auch den virtuellen Speicher effizienter verwalten. So schaffen Sie eine stabile Basis für Ihre tägliche Arbeit, ohne sich durch endlose Unterordner wühlen zu müssen.
Führen Sie einen Neustart Ihres Systems durch
Es klingt banal, aber der einfachste Weg zur sofortigen Besserung ist ein klassischer Neustart. Viele Nutzer lassen ihren Mac wochenlang im Ruhezustand, wodurch sich immer mehr Prozesse im Arbeitsspeicher festsetzen.
Beim Herunterfahren wird der flüchtige RAM-Speicher komplett geleert. Auch der sogenannte Swap-Speicher, bei dem das System Daten auf die Festplatte auslagert, wird dabei zurückgesetzt.
Nach dem Neustart beginnt Ihr Mac mit einer frischen Prozessliste. Fehlerhafte Hintergrunddienste, die sich vielleicht aufgehängt haben und unkontrolliert Speicher fressen, werden so effektiv gestoppt. Sie werden merken, dass das System direkt nach dem Hochfahren deutlich agiler reagiert.
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Ihren Rechner mindestens einmal pro Woche komplett neu zu starten, um solche Speicherengpässe von vornherein zu vermeiden.
Machen Sie ein Update von macOS
Apple arbeitet kontinuierlich an der Optimierung der Speicherverwaltung. Wenn Sie die Fehlermeldung über zu wenig Programmspeicher erhalten, könnte dies auch an einem Software-Bug liegen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle, in denen bestimmte Systemdienste durch einen Programmierfehler unverhältnismäßig viel RAM beanspruchten. Solche „Speicherlecks“ behebt Apple meist zügig mit einem Systemupdate.
Prüfen Sie deshalb in den Systemeinstellungen unter dem Punkt „Softwareupdate“, ob eine neue Version für Ihren Mac bereitsteht. Ein aktuelles Betriebssystem sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, sondern verbessert oft auch die Effizienz, mit der Apps auf die Hardware-Ressourcen zugreifen.
Schließen Sie Hintergrund-Apps mit viel Speicherbedarf
Im Hintergrund laufende Apps fallen oft gar nicht auf, dabei ziehen sie große Mengen an Arbeitsspeicher. Sie haben die Fenster geschlossen, das Tool läuft aber weiter. Vor allem in Browsern mit vielen geöffneten Tabs verstecken sich gern Ressourcenfresser.
Schauen Sie sich die Prozessübersicht an und filtern Sie die Anwendungen heraus, die Sie nicht nutzen. Wenn Sie sie schließen, geben Sie damit wertvollen Programmspeicher frei. Achten Sie auch auf kleine Tools in der Menüleiste und Add-Ons, der Verbrauch addiert sich schnell. Meist läuft der Mac schon schneller, wenn Sie alles unnötige zugemacht haben.
